Die Schweiz – ein schwieriger Markt für private Investoren

by
Vagn Soerensen

Vagn Soerensen

Vagn Sørensen, Chairman of the Board of Directors of TDC A/S

„Wir machen uns Sorgen in Bezug auf die Einführung neuer Technologien in der Schweiz – ein Markt der zunehmend weniger attraktiv wird, für uns als privaten Investor.“ TDC ist mit der Marke Sunrise in der Schweiz tätig – ein Markt, der dem Chairman wenig Freude bereitet. Die anhaltende Dominanz der Ex-Monopolistin Swisscom (ca. 60% Marktanteil gegenüber je ca. 20% von Orange und Sunrise) sei dabei wesentlich. Eine vergleichbare Asymmetrie des Marktes – der Vorsprung der Swisscom sei uneinholbar – gebe es sonst nur in Tschechien. Sorensen fordert gleich lange Spiesse. Sunrise und Orange müssten weiterhin massiv höhere Kosten, vor allem im Bereich der Initialkosten, tragen. Kosten, die so nicht zu rechtfertigen seien. Hier führt der TDC-Chairman die sinnlose Duplizität der Basisinfrastruktur – vor allem im Festnetz – an. Gerne würde man in den Technologie- und Dienste-Wettbewerb investieren, statt in noch mehr Kabel und Schächte. Immerhin: Hoffnung auf gleiche Chancen bestehe bei der Glasfaser-Technologie. Für Sorensen ist klar: Es braucht mehr Investitionen in Elektronik statt in Beton, Basisinfrastruktur muss künftig mehrfach genutzt werden. Nur so erreichen die exorbitant hohen Telekommunikations-Preise in der Schweiz zu Gunsten der Nutzer ein attraktives Level. Das belebe den Markt und fördere auch künftig private Investitionen. Investitionen wie jene der TDC.

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