Welche Netze soll man wie nutzen?

by

Matthias Finger, Professor Networkmanagement, EPFL, Lausanne

 

Matthias Finger

Prof. Matthias Finger

Professor Finger zeichnet Gedankenvorgänge auf, wie sich der Grad an Regulierungen vernünftig festlegen lässt. In diese spielen verschiedene Interessen: Institutionen und Staat stehen im Wesentlichen den Anbietern neuer Technologien entgegen. Dies muss aber nicht zwangsläufig so sein. Eine gewisse Kohärenz ist durchaus denk- und wünschbar.

Theoretische Modelle, Regulierungen festzulegen, sind rar. Sie bewirken verschiedene Tendenzen. So kann mit System vorgegangen werden (Entscheidungsbaum): Gibt es ein Monopol? Wenn nein, dann haben wir keinen Engpass. Haben wir verborgene Kosten? Wenn wir ein Monopol haben, muss man das hinterfragen. Braucht es überhaupt ein Monopol? Die Antwort kann ja sein, wenn die Infrastruktur zentral aufgebaut werden muss. Wenn das Monopol stabil ist, kann man den Schluss ziehen, dass eine Staatsintervention angebracht ist. Wenn die Kostenregulierungen höher sind als der Nutzen für den Markt, sind sie in Frage zu stellen.

Auch die weiter vorgestellten Modelle stellen Technologie und Institutionen in Konkurrenz. Unternehmen und Staat sind Bestandteil des Marktes, die Politik nimmt weiterhin Einfluss. Staatliche Effizienz, Stärkung des Wirtschaftsstandortes, Versorgungssicherheit und weitere Themen müssen nach Prioritäten gewichtet werden. Entsprechend fällt die gewünschte Konfiguration aus.

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