Auch im Zeitalter von Blogs: Journalisten verpflichten sich zur Wahrheit

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Sylvia Egli von MattJournalisten seien professionelle Beobachter und sollten sich zur Wahrheit verpflichten, fordert Sylvia Egli von Matt, Direktorin des Medienausbildungszentrums in Luzern. Sie versteht Journalismus als Realitätbeobachtung und eine Abgrenzung zu Public Relations sei unabdingbar. Die Direktorin des MAZ stellt sich jedoch die Frage, ob diese Vorstellung über den Journalismus tatsächlich eine Zukunft habe, denn die Gesellschaft habe sich an das neue Medienzeitalter gewöhnt. Braucht es daher die klassischen Journalisten noch oder machen Blogger die Medienschaffenden in den Zeitungen überflüssig?

Die Referentin ist überzeugt, dass neue Medien lediglich eine Ergänzung zum traditionellen Journalismus darstellen und die Journalisten von Bloggern sogar lernen können. Auch künftig werden gute Geschichten im Zentrum der Medien stehen und Egli von Matt wünscht sich die Zukunft des Journalismus folgendermassen: Journalisten denken multimedial, investieren in den Dialog mit Lesern und Nutzern, kreieren neue Formen in der Geschichtenerzählung oder verstärken den Lokalteil als „google-verschonte“ Nische.

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