Dank

26.10.2007 by stefanscherrer

Marc Furrer dankt dem Team um Andreas Sutter für die Organisation der Kommunikationstage. Moderatorin Christine Maier hat ihr Wissen über Mobilfunk erweitert, die über 400 Teilnehmer nehmen neue Erkenntnisse und hoffentlich viel Inspiration mit nach Hause.

Schönes Wochenende und bis nächstes Jahr an den Comdays!
Ihre Konferenzblogger
Stefanie Widmer, Stefan Scherrer

Bundeshaus und Augenzwinkern

26.10.2007 by wist

meury-thierry.jpglambiel-yann.jpgDas Komikerduo Yann Lambiel und Thierry Meuri schliesst die Comdays mit ihrer satirischen Darstellung “aus dem Bundeshaus” ab. In einem fiktiven Interview imitieren sie die Bundesräte und nehmen deren Auftreten zünftig auf die Schippe. Doch die beiden Komödianten haben es nicht nur auf Politiker abgesehen; auch der Sänger Johnny Hallyday kriegt sein Fett weg.

Gilles Marchand

26.10.2007 by stefanscherrer

Gilles MarchandDas Fernsehen versucht, sich der digitalen Welt anzupassen. So werden die besten Inhalte (Filme) der Web-Site moncinema.ch auf TSR ausgestrahlt und somit einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das heisst, dass gelungener Content, von Amateuren produziert, seinen Weg in ein Medium findet, das bisher ausschliesslich von Profis gestaltet wurde.

Ein öffentlicher Sender muss für diese Interaktion offen sein und Inhalte auf mehreren Kanälen in mediengerechter Form bereitstellen. TSR zeigt Sendungen auch auf Web-Sites und veröffentlicht dazu persönliche Kommentare der Zuschauer. Wer auf diesem Weg die Nachrichten sucht, kann statt der gesamten Sendung einzelne Beiträge daraus anwählen.

Für TSR geht es darum, in der globalisierten, audiovisuellen Welt, vor allem der französischsprachigen Schweiz einen optimalen Service zu bieten. Die Eigenproduktionen betrachtet Gilles Marchand als eigentliches Kapital des Senders. Dieses gilt es zu verwerten und teilweise gar für längere Zeit zu erhalten.

Viel Neues aus dem Norden

26.10.2007 by wist

Melbye PoulViel früher als in der Schweiz haben Gratiszeitungen in Dänemark den Markteintritt gewagt. Drei nationale Blätter stehen den Leserinnen und Lesern täglich zu Verfügung. Die dänische Besonderheit ist, dass die Gratiszeitungen direkt nach Hause geliefert werden und nicht an Busstationen oder Bahnhöfen aufliegen. Dänemark war quasi das Versuchslabor der Gratiszeitungen und aus dem Norden sind auch weiterhin neue Trends zu erwarten.

Die Chance für die traditionellen Zeitungen

Aktualität gewinnt in unserer Gesellschaft immer mehr an Bedeutung. Im Internet erscheinen die Neuigkeiten meist zuerst. Poul Melbye, Director Research and Strategy beim Politiken (Anmerkung: Politiken ist eine dänische Zeitung) in Kopenhagen sieht in den neuen Medien viele Vorteile. Zeitungen publizieren die Artikel seiner Meinung nach viel zu spät, können keine Updates machen und sind in Herstellung und Vertrieb viel zu teuer. Melbye findet, dass die Medienlandschaft weitere Neuerungen brauche und sich die traditionellen Printmedien von der Gratiszeitung und dem Internet abheben sollten. Er verlangt von den Zeitungen, dass diese die neue Realität besser reflektieren. Auch am Layout und Design des Mediums sei noch Etliches zu verbessern. Melbyes Vision ist, dass die Zeitungen die bereits vorhandenen News erweitern und ihnen den nötigen journalistischen Feinschliff verabreichen - so würde sich der journalistische Beitrag in der Zeitung deutlich von am Vortag erschienenen Artikel auf einer Newsseite im Web abheben. Am nächsten Tag können die Leser besser recherchierte Artikel in der Zeitung geniessen und diese in aller Ruhe lesen, ganz anders als auf einer Internetnews-Seite.

Das Ende der Zeitung?

26.10.2007 by stefanscherrer

Beat LauberWenn von Zeitung gesprochen wird, ist damit die auf Papier gedruckte Ausgabe gemeint? Die Marke, der Titel wird in Zukunft nicht mehr an einem Medium haften. Als Produkt wird zunehmend der Inhalt verstanden und nicht mehr ihr Träger. Über welche Kanäle Content verbreitet wird, richtet sich nach den Bedürfnissen der Leser und Nutzer. Die Informationen werden zentral abgelegt und den Bedürfnissen der Nutzer entsprechend verteilt oder zugänglich gemacht. Die klassische Zeitung bleibt (unter vielen anderen) einer dieser Kanäle.

Die Auflagen der klassischen Zeitungen sinken über einen längeren Zeitraum gesehen langsam, aber kontinuierlich. Die Printmedien verlieren Marktanteile. Konsequenz: Die Geschäftsmodelle müssen erneuert werden. Die Abläufe im Zusammenspiel von Zeitung, Werbemarkt und Lesermarkt verändern sich. Mit den neuen Konzepten erwächst die Gefahr, dass die Qualität vernachlässigt wird.

Dennoch, die Chancen überwiegen. Neue Nutzersegmente können erschlossen werden. Die Geschäftsmodelle richten sich noch stärker nach starken Marken. Die Informationsfunktion für das politische System, die Gesellschaft, das ökonomische System und das Individuum wird bedeutend bleiben. Der Einzelne bedient sich aus dem Angebot oder er lässt sich bedienen. Die Medien werden um seine Zeit, seine Aufmerksamkeit kämpfen. Deshalb schliesst Beat Lauber: Die Killerapplikation heisst «Mensch.»

Auch im Zeitalter von Blogs: Journalisten verpflichten sich zur Wahrheit

26.10.2007 by wist

Sylvia Egli von MattJournalisten seien professionelle Beobachter und sollten sich zur Wahrheit verpflichten, fordert Sylvia Egli von Matt, Direktorin des Medienausbildungszentrums in Luzern. Sie versteht Journalismus als Realitätbeobachtung und eine Abgrenzung zu Public Relations sei unabdingbar. Die Direktorin des MAZ stellt sich jedoch die Frage, ob diese Vorstellung über den Journalismus tatsächlich eine Zukunft habe, denn die Gesellschaft habe sich an das neue Medienzeitalter gewöhnt. Braucht es daher die klassischen Journalisten noch oder machen Blogger die Medienschaffenden in den Zeitungen überflüssig?

Die Referentin ist überzeugt, dass neue Medien lediglich eine Ergänzung zum traditionellen Journalismus darstellen und die Journalisten von Bloggern sogar lernen können. Auch künftig werden gute Geschichten im Zentrum der Medien stehen und Egli von Matt wünscht sich die Zukunft des Journalismus folgendermassen: Journalisten denken multimedial, investieren in den Dialog mit Lesern und Nutzern, kreieren neue Formen in der Geschichtenerzählung oder verstärken den Lokalteil als “google-verschonte” Nische.

Online-Zeitungen: zusätzliches Potential

26.10.2007 by stefanscherrer

Rainer KellerhalsMicrosoft ist kein Medienunternehmen, aber deren Technologiepartner. Das Nutzerverhalten hat sich verändert. Zeitungen erreichen ihre Leser auch am Bildschirm, Blogs lösen Leserbriefe ab.

Eine Vielzahl von Formaten, mehr Kanäle. Microsoft bietet die technischen Lösungen, nicht nur in Bezug auf Software. Ziel ist es, die Plattformen zu verbinden. Im Zusammenspiel zwischen Geräten, Software und Diensten entwickeln sich neue Geschäftsfelder. Die meisten Dienste sind werbefinanziert und für den Nutzer kostenfrei. Die Kreation von Inhalten soll finanziell interessant bleiben und verdient einen hohen Stellenwert. Genutzt werden die verschiedenen Medien in unterschiedlichen Umgebungen. Dies wird den Content prägen, wenn er sich am Nutzer orientiert.

Digital Publishing

Verlage betreiben Web-Sites, die einiges Geld kosten und dennoch wenig genutzt werden. Die Aufmerksamkeit kann mit Push-Diensten erhöht werden. RSS-Feeds erlauben das Ablegen im Speicher über die Tagesaktualität hinaus. Werbeinhalte können im Zusammenhang mit den Inhalten platziert werden. Die Möglichkeiten für effiziente Suchfunktionen in Inhalten und Verlinkungen können noch stark verbessert werden. Der Austausch zwischen den Lesern findet noch fast nicht statt. Dort liegt für Entwicklungen und Geschäftsideen noch einiges Potential.

Google sieht die Zukunft im mobilen Bereich

26.10.2007 by wist

Andreas SchoenenbergerHeute werde ich nicht über die Strategie Googles im Medienbereich sprechen”, leitet Dr. Andreas Schönenberger, Country Manager Google Switzerland, seine Rede ein. Er informiert, dass sich das Unternehmen keinesfalls als Medienhaus sehe, daher seien solche Strategien nicht von Bedeutung. Schönenberger erinnert an den Gründungsgedanken von Google; Informationen im Web sollen universal und einfach vermittelt werden. Doch wo sieht Google heute die Herausforderung? “Der User will möglichst schnell auf seine Informationen zugreifen können”, erkennt Schönenberger. Basierend auf dieser Erkenntnis werde die Suchmaschine weiter optimiert. Künftig sollen die Suchergebnisse nur noch die Informationen enthalten, welche für die einzelnen User relevant sind. Zusätzlich verspricht Schönenberger, verbesserte Übersetzungsprogramme anzubieten. Grosses Potential sehe Google im mobilen Bereich, verrät Schönenberger. Der Zugriff mit Handys auf das Internet müsse daher noch verbessert werden. Die Informationen sollen schneller und mit weniger Clicks zum User gelangen.

Thema durch Blog vertiefen

26.10.2007 by stefanscherrer

Bruno GiussaniAm Beispiel von BondyBlog.fr zeigt Bruno Giussani auf, wie ein Thema im Gespräch bleiben kann. Über die Unruhen in den Pariser Banlieus wurde damals aktuell berichtet. Einige Tage, eine Woche, selten mehr.

BondyBlog richtete sich in der Banlieue ein und berichtet über das Umfeld, in dem die Unruhen entstanden sind. Bewohner, Politiker, Immigranten und viele mehr kamen zu Wort, wurden portraitiert, erhielten eine Stimme. Diese Berichterstattung (und seine breite Beachtung) führte dazu, dass das Thema den Weg zurück in die klassischen Medien fand. BondyBlog und L’Hebdo arbeiten nun eng zusammen. Und nicht zuletzt erlangte das Thema im Wahlkampf zwischen Ségolène Royal und Nicolas Sarkozy grosse Bedeutung.

Bruno Giussanis Fazit ist deshalb, dass Journalismus und Blogging sich nicht konkurrenzieren, sondern ergänzen.

Die diesjährigen Parlamentswahlen: blogandbreakfast.ch schlief bei den Kandidaten zu Hause (140 Nächte). 22 Wochen lang begleiteten die Blogger Kandidaten in ihrem Alltag. Was sind das für Menschen, die in der Schweiz die Politik prägen? Vom ausgereiften Interview, echten News, Portraits, Bildern und Filmen bietet der Blog auf verschiedensten Wegen Zugang zu Politikern. Diese spannende Art von Live-Journalismus (Text/Foto/Film) bedingt nicht mehr technische Ausrüstung (Wert ca. Fr. 4000.–) als in jedem Rucksack Platz findet.

Wer lebt im Blog-Land?

26.10.2007 by wist

Prof. Miriam MeckelWollen Sie wissen, was es mit der Blogosphäre auf sich hat? Professorin Miriam Meckel, Direktorin des Institut für Medien- und Kommunikations-Management an der Universität St. Gallen, klärt darüber auf. Meckel schlägt dem Publikum der Comdays vor, sich Web 2.0 als Landschaft vorzustellen. Die verschiedenen Länder wären beispielsweise YouTube- oder MySpace-Land. Im Blogland - der Blogosphäre -  entstehen immer mehr Blogs.  Laut Meckel kommen pro Tag 120′000 neue Journale im Web dazu, die Hälfte davon verschwindet jedoch nach einiger Zeit. Am eifrigsten werde auf Englisch gebloggt, so Meckel. Erstaunt ist die Professorin der Medien- und Kommunikationswissenschaften darüber, dass die japanische Sprache auf dem zweiten Platz folgt.

Jeder, der will, kann sich am Bloggen beteiligen

Miriam Meckel leitet aus Daten einer Umfrage ab, dass sich die Blogger entgegen vieler Annahmen nicht als Journalisten sehen.  “Jeder, der will, kann sich an dieser Art der Kommunikation beteiligen”, so Meckel. Partizipation, Transparenz und Vernetzung seien die Schlagwörter. Alle können an der Aktivität teilnehmen, sei es durch das Verfassen eines Artikels oder durch Feedback. Ausserdem ist ersichtlich, wer die Beiträge verfasst und die User sind in Kontakt untereindander. “Die Inhalte der Blogs lassen sich nur schwer kontrollieren und Zensur ist nahezu unmöglich”, zeigt Meckel auf. Anhand eines Beispiels erläutert sie die Macht der Blogger. Da hat sich ein Blogger gedacht, er veröffentliche den Code, um die Kopiersperre auf DVDs zu knacken. Zahlreiche User besuchten die Seite und die Filmindustrie ahnte das Ausmass. Die Blogger wurden aufgefordert,  den Beitrag zu löschen. Die Blogger liessen sich auch durch drohende rechtliche Folgen nicht einschüchtern und zwangen die Filmbosse beinahe in die Knie - die Macht der Blogger scheint unkontrollierbar.

Grenze Blogging/Journalismus?

26.10.2007 by stefanscherrer

David PogueNach seinem gestrigen, poprockig rasanten Konzertauftritt ist David Pogue heute lediglich mit Notebook und Wasserglas «bewaffnet.» Gleich zu Beginn testet er die Simultanübersetzung. Auch dies auf humoristische Art.

Wo ist die Grenze zwischen Blogging und Journalismus?

Grundsätzlich agiert der Konsument als Produzent (Web 2.0). Pogue ist sichtlich beeindruckt, dass die YouTube-Gründer nach nur einem Jahr ihre Firma für 1.7 Milliarden Dollar an Google verkauften.

Jede Minute werden 75 neue Blogs eingerichtet. Viele werden eingerichtet und nur einmal angeschaut: «Does ist work? And then, never again.»

Blogs geben jedem eine Stimme und geben Firmen ein Gesicht. Pogue unterscheidet zwischen zwei Blog-Sphären: Dem persönlichen, privaten Blog und dem kommerziellen Blog. Letzterer dient dazu, Geld zu verdienen (hauptsächlich über Werbeeinnahmen).

When Blogs Break News: Einige der meist prägendsten Themen in den USA wären ohne Blogs nicht zum Thema geworden. Blogger haben beispielsweise aufgedeckt, dass auf CBS (Dan Rather) gezeigte Dokumente (sie betrafen Präsident Bush Senior) gar nicht in der fraglichen Zeit entstanden sein konnten, weil der betreffende Schriftschnitt im Jahr 1972 so noch nicht exisiterte.

Blog-Ethik

Vorteile des Blogs sind seine Schnelligkeit, auch die der eintreffenden Reaktionen. Blogger sind keinem Verleger verpflichtet, keine Kollegen, keine Korrektoren nehmen auf die Einträge Einfluss. Sie sind aber beeinflussbar. Wer lehnt ein Nachtessen mit einem Hersteller ab, über dessen Produkte er Kritiken verfasst? Journalisten sind da in der Regel vorsichtiger als Blogger. Das Medium verschafft auch einem destruktiven Journalismus Vorschub und fordert seine Opfer. Unüberlegte Falschmeldungen können für einzelne Personen verheerende Folgen haben, wie z.B. Morddrohungen. Wenn die Lawine losgetreten ist, kann sie nicht mehr gebremst werden. Nicht nur das Leben einzelner Personen kann so dramatische, unangenehme Veränderungen erfahren. Auch Firmen und deren und Dienstleistungen Produkte werden mit Falschmeldungen diskreditiert. Wird ein Lebensmittel als krebsfördernd bezeichnet, kann diese Information und deren Verbreitung nicht mehr gestoppt werden. Verkäufe brechen ein, Aktienkurse stürzen ab.

Welche Informationen sind korrekt? Die Vertrauenswürdigkeit der Quelle ist unklar. Bewertungssysteme sind der Versuch, die Qualität der Information schnell erkennbar zu machen. Der Weisheit letzter Schluss sind die bestehenden Systeme noch nicht.

Fazit nach einem Tag

25.10.2007 by stefanscherrer

Jürg Bachmann: «Wir befinden uns in einer Zwischenphase. Technologien bestehen, nun müssen wir Produkte liefern, die das Publikum begeistern.»

Alexandra Reich: «Wir sind gefordert, mit kreativen Ideen zu kommen. Die Media-Agenturen beispielsweise sind in ihrem Denken etwas antiquiert.»

Conti über Mobile TV: «Im Hinblick auf die Euro müssen eine ganze Reihe Partner investieren. Es geht jetzt darum, das Angebot so aufzugleisen, dass der Kunde darauf anspringen kann. Die Kunden wollen nicht alles auf einen Schlag neu haben, sie wollen zu Beginn bewährtes sehen.»

Bruno Bucher: «Der Content, den wir liefern werden, wird lokaler Natur sein, auch von den Usern produziert. Entscheidend wird sein, dass sich die Wirtschaft hinter uns schart.»

Karim Taga: «Die Programmveranstalter müssen untereinander im Wettbewerb stehen. Genutzt wird mobile TV nicht nur unterwegs, sondern vor allem zu Hause. Das stellen sich viele falsch vor.»

Markus Ruoss’ Eindrücke vom ersten Tag: «Die Zersplitterung der Werbemärkte werfe viele Fragen auf. Ruoss zeigt zudem sich tief beeindruckt von Bundesrat Leuenbergers scharfsinnigen Bemerkungen.»

Die rasante Entwicklung des Handys

25.10.2007 by wist

Markus Ruoss“(…) ach ja, und telefonieren kann man damit auch noch”, beschreibt Markus Ruoss, Technologieexperte Privatradioverband und TeleSuisse, die rasante Entwicklung des Handys.

Doch was erwartet uns in der Zukunft? Welche Anwendungsmöglichkeit des Handys wird sich durchsetzen? Nach Ruoss könnte es bereits 2009 ein Satelliten-TV nur für das Mobiltelefon geben. Inhalte wie Musik und Videos, so genannte Contents, gewinnen ebenfalls immer mehr an Bedeutung. Ruoss ermahnt die Anbieter, auf eine Zugangsmonopolisierung der neuen Technologien, so wie damals mit SMS, zu verzichten. Der Redner wünscht weiter, dass die Mobilfunkbetreiber vermehrt auf Qualität der Inhalte setzen und nicht nur die Umsätze im Auge behalten. Ruoss hat errechnet, dass sich eine Mischung aus den neuen gebührenpflichtigen Inhalten und aus dem Altbewährten (Anm. Telefonie und SMS) am ehesten rentieren werde.

Mobile Geräte sind starke Multimedia-Computer geworden

25.10.2007 by stefanscherrer

Harri MannistöAll of my connected applications always with me: Die mobilen Geräte können alles, sie sind nur kleiner. Vor allem sind sie Internet-kompatibel. Es gibt keinen speziellen, mobilen Internet-Content, der sich vom klassischen Internet-Content unterscheidet. Es gibt ein einziges Internet, das bekannte.

Mobile Geräte werden Menschen Zugang zu Internet verschaffen und zu sozialen Kontakten verhelfen. Nokia will das Handy zum persönlichen Hauptcomputer entwickeln. Mit OVI entwickelt Nokia eine Plattform für Communities, Content und Nokia Services. Dieser Brand soll weltweit Bedeutung erlangen.

Mit einem Video des Rap-Künstlers «Will I Am» demonstriert Mannistö die bereits heute beeindruckende Leistungsfähigkeit von Handys. Der hier auf Grossleinwand gezeigte Clip wurde mit einem M93-Handy gedreht.

Diskriminierungsfreier Zugang zu DVB-H

25.10.2007 by wist

bucher-bruno.jpgBruno Bucher, CEO Mobile TV Schweiz AG, fordert einen diskriminierungsfreien Zugang auf die DVB-H-Plattform in der Schweiz. Die Konzession für Handy TV ging an die Swisscom Broadcast, aber Bucher will keine Beschwerde einreichen. Viel mehr will Bucher in die Zukunft schauen. Bucher fordert die Werbevermittler im Publikum auf, mit Mobile TV Schweiz AG zusammen zu arbeiten und das Projekt auszubauen.

Einfachheit als komplexe Herausforderung

25.10.2007 by stefanscherrer

Giovanni ContiMobile TV lebt vom Beitrag vieler Teilnehmer an der Wertschöpfungskette. Die Zukunft gehört nicht einem Anbieter alleine.

Fernsehen auf dem Handy darf nicht komplizierter sein als zu Hause: Einschalten, zappen. Dies anbieten zu können stellt eine Herausforderung dar.

Swisscom betreibt eine anbieterneutrale Plattform (B2B) für Partner (B2C). Diese liefern den Content und stehen im Sinne eines dynamischen Marktes in Konkurrenz zueinander.

Die Technologien DVB-H und UMTS ergänzen sich.

Was will Sunrise?

25.10.2007 by wist

reich-alexandra.jpgAlexandra Reich, COO, Residental Customers Sunrise, sieht den Kern des Geschäfts in der Telefonie. Seit dem neuen Marktauftritt von Sunrise stehe die Einfachheit der Anwendungen im Vordergrund, Sunrise wolle die Bedürfnisse der User erkennen und die Preispläne danach richten. Ebenfalls wolle Sunrise mit den aktuellen Trends mithalten. Die Menschen wollten sich aktiv in die Medien einbringen und die Inhalte beeinflussen können. Ziel von Sunrise sei, die Daten aus dem Internet auf das mobile Endgerät zu bringen und dabei die Vorgabe der Einfachheit einzuhalten.

Konvergenz Mobilfunk/Fernsehen

25.10.2007 by stefanscherrer

Prof. Claus SattlerDer mobile TV-Markt wird durch zahlreiche Technologien fragmentiert. Von der grossen Zahl mobiler TV-Technologien ist DVB-H klar die am stärksten verbreitete (Europa 61%). In Italien und Finnland werden bereits kommerzielle Dienste betrieben, in den meisten anderen Ländern laufen Pilotversuche.

Um mobilem Fernsehen zum Durchbruch zu verhelfen, setzt Prof. Sattler folgendes voraus.

  • Offene Standards, möglichst weltweit, mindestens eine Harmonisierung der verschiedenen Standards
  • Gute Empfangsmöglichkeiten, auch in den Häusern
  • Attraktiven Content bekannter Marken
  • Geschäftsmodelle, die rentieren
  • Auswahl an Endgeräten

MobileTV - Do’s and Don’ts

25.10.2007 by wist

Karim TagaKarim Taga, Managing Director Arthur D. Little in Wien, glaubt daran, dass sich MobileTV in Europa weiter etablieren wird. Die Entwicklung dürfe jedoch nicht gestoppt werden, denn für die Übertragung von Grossevents seien die Anbieter und auch die mobilen Endgeräte noch nicht bereit. DVB-H werde sich durchsetzen, aber die Bereitstellung sei kosten- und zeitintensiv. Doch wie kann MobileTV  in der Schweiz so erfolgreich werden wie in Italien? Dazu gibt Taga den Marktteilnehmern einige Tipps. Wichtig sei, dass die Anbieter eine genügend grosse Auswahl an attraktiven Handys zum Verkauf anbieten und auch promoten. Zudem müsse das Programm der Anbieter vielseitig sein, wichitg seien Sport und Inhalte für Erwachsene.

Die Konkurrenten der TV-Plattformen im Panel

25.10.2007 by wist

Richard Eisler (Comparis) hat die Angebote der TV-Plattformen unter die Lupe genommen und äusserte seine Kritik. Ruedi Fischer (Cablecom), Christian Petit (Swisscom), Beat Knecht (Zattoo TV)  und Didier Divorne (allo.ch) konnten ihre Produkte bereits vorhin dem Publikum präsentieren und nun in der Panelrunde erhalten sie die Gelegenheit, ihre Standpunkte gegebenenfalls zu rechtfertigen. Richard Eisler verrät, dass er hinter der Bühne mit Ruedi Fischer diskutiert habe. Fischer verteidigt die Serienfunktion von Cablecom, die von Eisler genannten Fehler als solche seien ihm nicht bekannt. Doch wie erklären die Vertreter der Plattformen die angebliche Notwendigkeit der Settop-Box? Was ist an Eislers Vorwurf dran, den Kunden werde die Box gerade zu aufgezwungen? Fischer verspricht, dass sobald die Funktionalität der Programmaufzeichnungen gewährleistet sei, werde sich zumindest die Cablecom aus dem Geschäft der Settop-Box zurückziehen. Auf die Frage, ob der Preis von BluewinTV noch sinken werde, kontert Christian Petit mit dem Argument der Qualität. Der Focus sei nicht zwingend auf den Preis gerichtet, sondern viel mehr auf den Wert des Angebots, so Petit.

CEO’s Bluewin/Cablecom/Zattoo

25.10.2007 by stefanscherrer

Beat KnechtZatto ist rasant gewachsen und zählt 1,2 Millionen registrierte Nutzer. Richart Eisler im vorhergehenden Referat: «Davon bin ich zwei.»
Dank Zatto wird der PC zum Fernseher und dient vor allem als Zweitgerät. Die Zattoo-Nutzer sind relativ jung, konsumiert wird vor allem zu Hause (80%). Oft erledigen sie etwas am PC und lassen das Zattoo-Fenster im Hintergrund mitlaufen und schauen dann hin, wenn sie etwas besonders interessiert. Zatto registriert zudem erstaunlich hohe Klick-Raten bei Werkbekampagnen.

Rudolf FischerCablecom leistete für digitales Fernsehen Pionierarbeit und erntet heute den späten Lohn dafür. Das klassische Nischenprodukt wurde massentauglich. Diese Entwicklung setzte dann ein, als alle analogen Kanäle auch digital angeboten werden konnten. Auf dem Weg da hin gab es, aus Gründen des beschränkten Platzes für die Sender, Komplikationen und negative Reaktionen.
Die oft kritisierte Set-Top-Box besticht durch ihre Einfachheit. Sie erlaubt der Cablecom das (für den Kunden) reibungslose Aufschalten neuer Funktionen. Die Bild- und Tonqualität ist sehr hoch, inklusive Dolby-Surround-Sound. Die Sendungen der SRG können wegen der bevorstehenden Einführung von HDTV bald nur noch bei Cablecom analog angesehen werden.

Christian PetitDie Kundenzufriedenheit bei Bluewin TV ist sehr hoch. Die Kunden möchten nicht mehr anders fern sehen. In einer Befragung vergaben dreissig Prozent die Maximalnote 10.

Die hochentwickelte Technologie ist nicht unproblematisch. Hin und wieder friert das Bild ein. Gerade weil ihre fortschrittliche Technologie so heikel sei, wolle Bluewin die Installation beim Kunden selber vornehmen.

Abschliessend findet Christian Petit, dass ihn nichts überrasche, was er heute an dieser Veranstaltung gehört habe. Aber, es führe ihn dazu, ein noch besseres Produkt anzubieten, das all die gehörten Punkte berücksichtige.

“Die Tagesschau zeichne ich heute einfach auf”

25.10.2007 by wist

Richard Eisler, Gründer und CEO von Comparis“Früher war mein Leben durch den Fernseher geprägt - für die Tagesschau musste ich zuhause sein”, gesteht Richard Eisler, Gründer und CEO Comparis. Mit Swissinfo habe sich alles verändert, der Zeitdruck sei weggefallen. Doch dann kam BluewinTV und Eisler fand sich in einer neuen Fernsehwelt. Die Tagesschau nimmt er heute einfach auf und schaut sie sich in aller Ruhe an. Für Coachpotatoes sei BluewinTV mehr als empfehlenswert, allein das Zappen durch das Programm beschäftige die Zuschauer für mehrere Stunden. In der Schweiz empfangen rund 2,9 Millionen Haushalte Digital-TV von Anbietern wie Cablecom, BluewinTV, SRG oder Zattoo. Die Anbieter haben 90 bis 130 Sender im Programm, Zattoo nur 41. Eisler berichtet, er selbst habe eine Bluewin sowie eine Cablecom Settop-Box, denn testen habe er beide wollen. Der Comparis-Gründer hat bereits einige Mängel festgestellt. So sei bei Bluewin TV die Bildqualität nicht immer ausreichend und bei Cablecom funktioniere die Serienfunktion oftmals nicht. Natürlich stellt er somit auch das Preis-Leistungs-Verhältnis in Frage. “Ich musste mich bei meiner Frau für eine Telefonrechnung von über 200 Franken rechtfertigen”, erzählt Eisler. Sowie Bluewin als auch Cablecom seien aus Sicht von Comparis.ch viel zu teuer. Eisler zieht ein Fazit: “Die Kunden schauen in die Röhre und die Anbieter nur für sich selbst”.

Vergleich von TV-Plattformen

25.10.2007 by stefanscherrer

Didier DivorneDidier Divorne vergleicht die Angebote für digitales Fernsehen von Cablecom und Bluewin TV und Zattoo. In der Installation verschafft Cablecom einfachen Zugang, ist auch leicht günstiger. Das Angebot der Sender, vor allem der Radiosender ist bei Bluewin höher.

Die starken Argumente für Zatto sind seine Verfügbarkeit an jedem Ort und dass es nichts kostet. Dafür ist das Bild relativ schlecht und die Übertragung wird teilweise unterbrochen.

Für die Zukunft wünscht er den Konsumenten ein BlueComToo.

Wie kann man heute noch Geld verdienen?

25.10.2007 by wist

cave-martin.jpgUm eine hohe Rendite zu erzielen, nennt Professor Martin Cave (Director of the Centre for Management under Regulation, Warwick Business School, Coventry) verschiedene Möglichkeiten. Eine Taktik, das grosse Geld zu machen,  sei bestimmt mit Menschen, die über herausragende Talente verfügen - so zum Beispiel mit dem Fussballer Wayne Rooney. Eine weitere finanzielle Sicherheit bieten nach Cave die Vorteile eines Monopols. Cave bezeichnet einige Monopole gar als “Lizenz zum Geld drucken”. Doch wie kann in der heutigen Zeit noch Geld verdient werden und wo ist das Potential noch nicht ausgeschöpft? Cave sieht punkto neue Medien vorallem Microsoft, Intel oder Google als begünstigt. Neue Medien boomen und die Zahlen der User haben sich in den letzten fünf Jahren vervielfacht. Google plant nicht, ihre Dienste kostenpflichtig zu machen. Die Suchmaschine erzielt durch Beiträge von Werbenden oder Sponsoren horrende Gewinne. Eine weitere Geldquelle könnte nach Cave Web 2.0 sein. Dabei wäre der Focus auf selbst erstellte Inhalte der User gerichtet und Social Networking wie Chatten hätte die grösste Bedeutung. Eine vielversprechende Zukunft prognostiziert Cave für Internet-Werbung.

Don’t cry for me Cupertino

25.10.2007 by stefanscherrer

David PogueDer Bestseller-Autor David Pogue nimmt humoristisch Bezug auf seine frühere Karriere als Konzertpianist. Apple-CEO Steve Jobs kriegt ebenso sein Fett weg wie Microsoft-Chef Bill Gates: Baby, I got YouTube.

Fragerunde

25.10.2007 by stefanscherrer

Die UEFA verteidigt bekanntlich ihre Rechte konsequent. Die Frage nach einem allfälligen Imageverlust beantwortet Martin Kallen so: Einen grossen Teil unserer Einnahmen erzielen wir über die Medien. Da ist es nichts als nachvollziehbar, dass wir unsere Rechte verteidigen. Die Struktur der Rechte ist sehr komplex.

Professor Torsten J. Gerpott plädiert dafür, die bereits bestehenden Medien sinnvoll zu nützen. Das Potential für sinnvolle Inhalte ist oft noch wenig genützt.

Oyvind Solstad berichtet auf die Frage nach dem künftigen Sprachgebrauch im Net, dass Fragen in Foren, wenn sie beispielsweise in norwegisch gestellt werden, nicht immer beantwortet werden. Formuliert der Fragende das Selbe in englisch, ist seine Erfolgschance höher. Für wenig verbreitete Sprachen sieht er aber keine Gefahr, im Gegenteil. In diesen tauschen sich Surfer teilweise in speziellen Foren aus. Die seien eine gute Sache und hätten Zukunft.

Hans-Peter Rohner beobachtet, dass im Kommunikationsmarkt immer mehr Spieler auf das Feld kommen. Das Spiel wird so komplexer, aber auch umso interessanter.

Gemeinsamkeit von Elvis und mobilem Fernsehen

25.10.2007 by wist

solstadoyvind.jpg“In den 60ern führte mein Vater meine Mutter aus und sie sahen sich einen Film von Elvis an. Doch der Plan meines Vaters schlug fehl, denn meine Mutter hatte nur Augen für Elvis”, beginnt Oyvind Solstad, Technology advisor, NRK-Norwegian Broadcasting, Oslo. Doch weshalb die Geschichte mit Elvis???? Solstad erklärt, dass er Elvis mit Revolution und Jugend verbinde. Und mit dieser Metapher schlägt er die Brücke zur modernen Medienlandschaft. Alles verändere sich und fast täglich würden wir mit neuen Medien konfrontiert. Besonders wichtig für die Entwicklung seien junge Leute zwischen 18 und 31 Jahren, fügt der Redner an. Eine Studie aus Norwegen ergab, dass die untersuchte Zielgruppe durchschnittlich 2,5 Stunden pro Tag fern sieht. Doch nicht nur der traditionelle Fernsehapparat unterhält die Jugend sondern auch das Handy oder der PC. Solstad zeigt witzige Kurzfilme, die auf youTube veröffentlicht wurden - nur eine von vielen Varianten, wie sich Konsumenten die Zeit vertreiben. Solstad sieht bei den neuen Medien wie YouTube oder mySpace eine besondere Neuerung. Der Dialog mit den Usern könne angeregt werden, denn die Nutzer schreiben Kommentare und Meldungen zu den Filmausschnitten. Die Beteiligung in den Foren der genannten Plattformen sei in Europa besonders hoch. Für Solstad ist es logisch, dass in diese Technologien stärker investiert werden müsse.

Zeit und soziale Beziehungen

25.10.2007 by stefanscherrer

Stefania BroadbentLifestyle und Mediennutzung: Um Entwicklungen sinnvoll vorantreiben zu können, müssen wir den Menschen von heute verstehen.

Teenager beispielsweise nutzen untereinander vor allem Instant Messaging. Mit Erwachsenen und Institutionen tauschen sie sich per E-Mail aus. In der kommunikativen Tagesstruktur zeigen Väter und Teenager verblüffend ähnliche Abläufe. Diejenige der Mütter unterscheidet sich hingegen markant. Schule, Nachbarn, Freunde, Ausgang, Internet, Services und vieles mehr - drei Viertel der Kommunikation geschieht im engsten persönlichen Zirkel. Stefania Broadbent stellt fest, dass durch die neuen Medien immer mehr private Nachrichten den Weg in den Berufsalltag finden.

Medien Zielsetzungen der UEFA

25.10.2007 by stefanscherrer

Martin KallenFussballspiele sollen von möglichst Allen angeschaut werden können. Kommerzielle Rechteverwertung sei nicht das zentrale Thema. Martin Kallen betont: «Nur wenn die Rechte unserer Partner geschützt sind, sind sie bereit in den Fussball zu investieren.»

Public Viewing wird in Österreich und der Schweiz ein grosses Thema, das wird ein Riesenerfolg: «Das kann ich Ihnen garantieren.»

Für die Web-Site der UEFA arbeiten 120 bis 130 Personen. Sie ist und wird noch zunehmend die neue Plattform für Zusatzeinnahmen. Jeder Nutzer soll sich seine eigene Euro08-Web-Site zusammenstellen.

Mobile Services: Die WM 2006 hat gezeigt, dass Top-Events ein guter Einstieg in neue Services sind. Die Grossveranstaltung löste hohe Peak-Werte aus. Diese flachten nach der Veranstaltung leicht ab, blieben aber deutlich höher als vor der WM. TV-Sender sehen Mobile Rechte als komplementär und nicht länger als grosse Konkurrenz für Live-Übertragungen an.

Schweizer geben viel für Werbung aus

25.10.2007 by wist

rohnerhanspeter.jpg“Wie viele Werbekontakte haben Sie heute über sich ergehen lassen?”, fragt Hans-Peter Rohner, CEO PubliGroupe AG, die Besucher der Comdays. Er selbst schätzt die Zahl um elf Uhr auf ungefähr 170. Rohner spricht der Werbung eine grosse Verantwortung zu, denn Vieles werde gratis und die Werbung solle den Verlust ausgleichen. Tatsächlich investieren Schweizer Unternehmen laut Rohner fast 7 Milliarden Euro pro Jahr in Werbung.

Die Verbraucher werden immer wählerischer

Das Angebot an Werbebotschaften ist sehr gross und die Konkurrenz schläft nicht. Um die Bedürfnisse der Konsumenten zu befriedigen, schlägt Rohner vor, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Es müsse nach neuen Gesamtlösungen gesucht werden. “Von anonymer zu hochgezielter Werbung”, schlägt der CEO der PubliGroupe AG vor. Als Trend-Setter gelte der User generated Content. Als Beispiel nennt Rohner die Chips-Marke Doritos, welche einen Wettbewerb lancierte, wobei die Gewinner die Werbung für die Chipsmarke produzieren durften. Rohner wagt eine Prognose bis 2015: ” Information, Content, Service und Werbung werden zu etwas Neuem zusammen wachsen, das bis jetzt noch keinen Namen hat”.